Wasserumwälz- und KühlmittelpumpenKeep on running. Dieser Satz gilt für moderne Kühlmittelpumpen nur noch in eingeschränktem Maße. Denn sie machen ihre Versorgung mit Kühlmittel abhängig von Betriebszustand und Leistungsanforderung des Motors, sparen damit Kraftstoff und schonen die Umwelt.
Warum auch sollte ein Triebwerk schon seine volle Kühlleistung erhalten, wenn der Motor nach einer kalten Winternacht gerade erst angelassen wird? Abhilfe schaffen hier elektrisch betriebene Pumpen, die unabhängig vom Antrieb des Motors agieren und nur dann kühlen, wenn dies auch wirklich erforderlich wird. Dadurch springt nach einem Kaltstart auch die Heizung im Fahrzeuginnenraum schneller an, damit es rasch angenehm warm wird.
Bei BMW war Pierburg der weltweit erste Serien-Lieferant für eine elektrische Kühlmittelpumpe. Durch die bedarfsgerechte Kühlung des Motors kann eine Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs um etwa zwei bis drei Prozent erreicht werden und verringert zusätzlich Emissionen und Reibleistung.
Für den mittleren Leistungsbereich stehen die CWA 50 und CWA 100 zur Verfügung. Hauptanwendungsgebiete sind die indirekte Ladeluftkühlung von aufgeladenen Verbrennungsmotoren. Auch bei den Antriebskonzepten von Hybrid- und Elektrofahrzeugen übernehmen die Pumpen vielfältige Kühlungsaufgaben wie zum Beispiel die Kühlung von Batterien, DC/DC Wandlern und Leistungselektroniken.
Mit unserem kleinen Bestseller, der elektronisch kommutierten Wasserumwälzpumpe (WUP), halten wir seit 1996 die Marktführerschaft. Zum Einsatz kommt sie vor allem dort wo Kühl- oder Heizungsaufgaben unabhängig vom Hauptkreislauf realisiert werden müssen. Wie zum Beispiel bei der Heizungsunterstützung, der Nachwärmenutzung und bei Standheizungen.
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